Herzlichen Glückwunsch, unsere 10 Finalisten stehen fest! Hier die Kurzbeschreibungen der Projektideen:

Das Städtische Gymnasium St. Leonhard aus Aachen möchte in seinem Projekt "Nachhilfe4SLG" eine schulinterne Nachhilfe-Vermittlungsplattform kreieren, bei der ausschließlich Schüler*innen Nachhilfeangebote erstellen und empfangen können. Somit soll es einen persönlichen Bezug zum Nachhilfelehrer*in geben und sichergestellt werden, dass das Gemeinschaftsgefühl der Schüler*innen gestärkt wird.

"Reparieren statt Wegwerfen, Nachhaltigkeit fördern“, das ist das Motto des Projektes des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums aus Dormagen, das sich die Gründung eines schuleigenen und der Öffentlichkeit zugänglichen „Repair-Cafés“ vorgenommen hat. Defekte oder abgenutzte Alltagsgegenstände werden mithilfe digitaler Werkzeuge (3D-CAD, 3D-Scanning, 3D-Drucktechnik) repariert. Die Schüler*innen sollen dabei den Einsatz von 3D-Scannern und der 3D-CAD Software erlernen.

Im „Design-Büro“ der Marienschule Emsdetten sollen die Schüler*innen erste Erfahrungen im digtalen Projektmanagement bekommen. Die Schüler:innen tragen die Verantwortung für die Planung, Herstellung und Vermarktung ihrer Produkte für den jährlichen Weihnachtsmarktstand. Die Lehrpersonen verstehen sich als externe Partner und Berater. Das digitale Handwerkszeug für zeitgemäße Herstellungsverfahren erlernen sie im Technikunterricht des 10. Jahrgangs, beispielsweise die Nutzung von 3D-Druckern, Schneidplottern, Lasercuttern und Stickmaschine.

Einen ganz individuellen Blick in die Zukunft werfen die Schüler*innen des Erich-Gutenberg-Berufskolleg Köln und konzipieren ihre persönliche „my eWorld“. Dabei setzen sie ihre Vorstellungen vom zukünftigen Leben, Arbeiten und Wohnen in eine digitale Welt um. Sie arbeiten projektorientiert, fächerübergreifend und setzen sich mit den Chancen und Risiken digitaler Schlüsseltechnologien auseinander. Die Schüler*innen erstellen beim selbst organisierten Lernen beispielsweise eigene AR/VR-Welten, programmieren Avatare und erschaffen sich so ihre eigene digitale Welt, die sie anderen zur Diskussion öffnen.

Für das Schaf „Dolly“ des Klassenlehrers entwickelt der Informatikkurs der Jahrgangsstufe 8 der Sekundarschule der Stadt Lage ein digitales Halsband, “Dolly´s Health Device“, welches die Laufwege, die Laufleistung und andere Vitalfunktion eines Schafes erfasst. Unterstützung erhalten die Schüler*innen von einer ortsansässigen Tierärztin, die die Bewertung der gesammelten Daten kriteriengeleitet überprüfen soll, sowie der schuleigenen Fachschaft Naturwissenschaft.

Der zunehmenden Gefahr durch Trockenheit begegnet die Jahrgangsstufe 9 der Sekundarschule der Stadt Lage mit einem Roboter auf Lego Mindstorm-Basis im Projekt „Fire-Jellyfish“. Dieser steuert gezielt mithilfe der passenden Software Sensoren im Erdreich an, die Temperatur und Trockenheit messen. Ist es zu trocken, oder die Oberflächentemperatur zu heiß, fährt der Roboter automatisch zum Zielbereich und kühlt/befeuchtet diesen, um die Brandgefahr zu minimieren.

Das Gymnasium der Stadt Lennestadt fördert die eigene „Entwicklung und Nutzung von Apps im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht“ im Rahmen einer jahrgangsübergreifenden AG. Die durch die Schüler*innen selbst entwickelten Apps sollen den Unterricht der MINT Fächer bereichern.

Das Gymnasium in den Filder Benden aus Moers baut in seinem Projekt „My Little Friend Robot“ mit Jahrgangsstufe 10 und 11 einen multifunktionalen, autonomen Roboter, der Kindern die Zeit in Wartezimmern von Krankenhäusern und Arztpraxen verkürzen soll. Die Maschine soll die Angst vor anstehenden Untersuchungen verringern und Ablenkung schaffen. Dazu wird der Roboter kindgerecht gestaltet und soll positive Emotionen wecken.

Einen "digital job deep dive" plant die Mathilde-Anneke-Schule mit Schüler*innen der Klassen 7-9 aus Sprockhövel. Sie möchte das Konzept der Berufsmessen neu erfinden und erlebbarer machen. Mithilfe von Virtual Reality (VR), Mixed Reality (MR) oder auch Extended Reality (XR) eröffnen sich neue Möglichkeiten, um konkrete und realitätsnahe Einblicke in die Arbeitswelt zu schaffen und lange Wege zu Jobmessen zu sparen.

Die schwierige politische und gesellschaftliche Lage während der Corona-Pandemie brachte die Gesamtschule Am Lauerhaas aus Wesel auf die Idee, eine eigene Simulation zur Ausbreitung von Infektionskrankheiten zu programmieren. “Infect.Sim - Simulate today, protect tomorrow!" basiert auf der Programmsprache Python. Aspekte wie Ansteckungsrate, Lockdown, Hospitalisierungsrate und Cluster werden berücksichtigt und der Schülerschaft zur Verfügung gestellt.