Herzlichen Glückwunsch an alle Finalisten! Hier sind die Kurzbeschreibungen der spannenden Projektbeiträge der Abschlussveranstaltung:

Das Inda-Gymnasium in Aachen entwickelt in dem Projekt „Ich bin nicht allein“ ein Tool, mit dessen Hilfe chronisch kranke Klassenkamerad*innen auch vom Krankenbett aus am Unterricht teilnehmen können.

Das Bettina-von-Arnim-Gymnasium in Dormagen bewarb sich bei DIGIYOU mit dem Projekt „Pizza per Drohne“. Die Schüler*innen bauen und programmieren einen Flugroboter, der eigenständig Ziele ansteuern, Hindernisse erkennen und sich diese für den Rückflug merken kann, um sie zu umfliegen. Die Bauteile für den Roboter stellen die Schüler*innen mit einem 3D-Drucker überwiegend selbst her.

Die Schüler*innen des Leibniz-Gymnasium aus Dormagen ermöglichen es hörgeschädigten Menschen, Sprache zu ertasten. Im Rahmen ihres DIGIYOU-Projekts „Hören durch Fühlen“ entwickeln sie ein Verfahren, mit dem sich Sprache in Datensätze verwandeln und mithilfe von Microcontrollern in Echtzeit in kleinste Vibrationsmuster übersetzen lässt. Diese sprachbasierten Vibrationen werden über einen mit Aktoren besetzten Handschuh lesbar gemacht.

Das Robert-Bosch-Berufskolleg aus Dortmund geht bei DIGIYOU mit dem Projekt „Roboterbau und Programmierung NiBobee“ an den Start. In Kooperation mit der Südkoreanischen Partnerschule bauen die Schüler*innen, vorwiegend mit dem Lötkolben in der Hand ihre eigenen Roboter, programmieren sie anschließend und bringen ihnen bei, mithilfe von Dioden eine vorgegebene Fahrtrichtung zu erkennen und ihr zu folgen.

Die Sekundarschule Am Biegerpark aus Duisburg bewarb sich mit der Idee „Digitales Entdecker Labor 4.0“. Schüler*innen der Klassen 5 bis 10 beschäftigen sich im Rahmen des Projekts auf vielfältige Weise mit der Digitalisierung. Sie lernen eigene Infofilme und Podcasts zu erstellen und mit 3D-Brillen, 3D-Stiften und 3D-Druckern zu arbeiten. Mithilfe von Augmented Reality verwandeln sie ein Poster in eine ganz eigene dreidimensionale Erlebniswelt.

In ihrem Projekt „Autonomes Fahren für Einsteiger“ bauen und programmieren Schüler*innen des Städtischen Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium in Duisburg einen Roboter mit integrierter Kamera, der eigenständig Hindernisse erkennen und Linien folgen kann.

Die Schüler*innen des Lessing-Berufskollegs in Düsseldorf entwickeln im Projekt „Sharezone“ eine Schul-App für das digitale Klassenzimmer. Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern können Hausaufgabenheft, Stundenplan, Terminkalender, Dateien und Infozettel über die App miteinander teilen.

Bei ihrem Projekt „Deep Chemistry“ geht es Schüler*innen des Gymnasium Essen-Werden darum, einer Künstlichen Intelligenz beizubringen, chemische Formeln zu erfassen und digital zu verarbeiten. Dafür entwickeln sie ein Programm, das die Fotodaten der zuvor mit der Hand gezeichneten chemischen Strukturformeln sammelt. Die eingespeisten Daten nutzen sie, um das von ihnen programmierte künstliche neuronale Netz zu trainieren.

Die Sekundarschule Altenhagen aus Hagen bewarb sich mit dem Projekt „Autonomes Fahren“. Auf Basis von Microcontrollern sowie optischer und magnetischer Sensoren bauen sie eigenständig für ein autonomes Fahrzeug eine Steuerung sowie ein Modul zum An- und Ausschalten des Motors.

Das Ernst-Mach-Gymnasium aus Hürth geht bei DIGIYOU mit einer selbst gebauten Wetterstation ins Rennen. Sie wird künftig auf dem Dach der Schule stehen. Die Wetterdaten sollen per Display in der Schule abzulesen sein. Das Besondere: Die zum Messen der Wetterdaten notwendige Elektronik entwickeln die Schüler*innen größtenteils selbst. Zudem erforschen sie die Messgeräte, die künftig Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Niederschlagsmenge, Temperatur, Luftdruck und Feinstaubkonzentration ermitteln sollen.

Das Erich-Gutenberg-Berufskolleg aus Köln setzt das Projekt „Kids Care“ um. Die Schüler*innen programmieren mehrere Roboter für den Einsatz bei kleinen Patient*innen. Die Roboter erinnern kranke Kinder daran, ihre Medikamente einzunehmen, unterhalten sie mit Tanzeinlagen, Star Wars-Erzählungen und motivieren sie zu Fitnessübungen.

Die Kaiserin-Augusta-Schule bewarb sich mit dem Projekt „Wann haben Lebewesen Stress? Tiersimulationen mit Microcontrollern“. Um Belastungssituationen von Tieren nachzustellen und den Grad ihrer Stressbelastung messbar zu machen, programmieren die Schüler*innen nach eingehender Analyse der Lebensbedingungen eigene Tierexponate und machen den Stress der Tiere mithilfe von Motoren, Lausprechern, LED´s und Sensoren sichtbar.

Das Gymnasium Adolfinum aus Moers bewarb sich mit dem Projekt „Easy Science Equipment“. Die Schüler*innen konstruieren ein eigenes Handyspektroskop, mit dem sich die Zusammensetzung des Lichts analysieren lässt.

Das Paul-Spiegel-Berufskolleg aus Warendorf bewarb sich mit dem Projekt „Programmieren ein Kinderspiel!“. Die angehenden Erzieher*innen entwickeln einen Workshop zur frühkindlichen Bildung in Sachen Digitalisierung. Aufgabe ist es, mithilfe eines Roboters und einer App Kindern die Grundlagen des Programmierens altersgerecht zu vermitteln.

Die Gesamtschule Am Lauerhaas aus Wesel setzt das Projekt „Der smarte Bienenstock“ um. Die Schüler*innen bauen selbst einen digitalen Bienenstock, in dem Mikroprozessoren, Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren, Solarstrom und ein wasserdichtes Gehäuse für optimale Lebensbedingungen sorgen.